Für Netzhoppers ist Sieg gegen Haching Pflicht

Für die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee gibt es vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den TSV Haching München am Sonntag (17.30 Uhr) kein Wenn und Abe...

ARCHIV - Spieler in Aktion.  tur GmbH/dpa/Archivbild
ARCHIV - Spieler in Aktion. tur GmbH/dpa/ArchivbildUwe Anspach/Deutsche Presse-Agen

Bestensee-Für die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee gibt es vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den TSV Haching München am Sonntag (17.30 Uhr) kein Wenn und Aber. „Da ist ein Sieg Pflicht, auch wenn wir geschwächt sind“, sagte Teammanagerin Britta Wersinger. Die Bayern kommen als Tabellenvorletzter nach Bestensee, die Netzhoppers stehen mit einem Sieg aus den bisher sieben Spielen aber auch nur einen Punkt besser da.

Bei den Brandenburgern grassiert derzeit die Grippewelle. Besonders heftig hat es Routinier Dirk Westphal und Libero Moritz Eckardt erwischt. Ihr Einsatz ist fraglich. Für Westphal könnte Max Schulz einspringen, der allerdings nach seiner Meniskusoperation noch einen Trainingsrückstand aufzuholen hat.

Bisher verläuft die Saison für die Netzhoppers ausgesprochen unglücklich. „Mit unserem dritten Platz beim Bounce House Cup fing alles so gut an“, sagte Wersinger rückblickend auf die Hoffnung gebenden Aspekte der Saisonvorbereitung, „aber dann sind wir durch die dauernden Verletzungen und Erkrankungen von Spielern in ein Tal gefallen.“

Trainer Tomasz Wasilkowski ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Kaum einmal stand ihm in dieser Saison der komplette Kader zur Verfügung, was ihn auch im Training immer wieder zum Improvisieren zwang. „Er ist am Verzweifeln. Er hat mir gesagt, dass er solch eine Situation noch nie erlebt hat“, berichtete Wersinger vom aktuellen Gemütszustand des polnischen Coaches.