München - Die Bezeichnungen hatte das hiesige Fußballvokabular längst vermeintlich unwiderruflich in die unterste Schublade gesteckt, aus der es jetzt von einer Staubschicht befreit hervorgeholt werden muss: „Flügelzange“ und „Flankengötter“. Gab es früher mal, als Siggi Held und Stan Libuda, Erwin Kremers und Rüdiger Abramzcik noch für Deutschland stürmten und Uwe Seeler, Gerd Müller und Klaus Fischer in der Mitte die Dinger reinmachten. Sind alle miteinander ausgestorben im modernen Fußball. Dachte man. Jetzt ist sie wieder da, die Flügelzange. Auferstanden von den Untoten genau wie die deutsche Mannschaft. Es kneifen anlässlich der EM 2021 dort, wo es am meisten wehtut: die Flankengötter Robin Gosens und Joshua Kimmich. Einer von links und einer von rechts.

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