Berlin - Bastian Schweinsteiger war ein sehr guter Fußballspieler, ist ein richtig guter Typ, aber leider kein guter TV-Experte. Während andere, beispielsweise auch Magenta-Mann Michael Ballack, beim Analysieren ganz gut in die Tiefe kommen, verliert sich der Weltmeister von 2014 in der ARD im Nachgang einer Fußballpartie allzu oft in der Nacherzählung, gibt nur selten stichhaltige Antwort auf das Warum. Und nur selten wagt er ein scharfes Urteil, auch wenn dieses gerade im Hinblick auf die deutsche Nationalmannschaft zuletzt doch mal angebracht war. Vielleicht ist der Junge aus der Gemeinde Kolbermoor, der Schweinsteiger zum Glück immer geblieben ist, für den Job des gewitzten Nörglers beziehungsweise den Job des ingeniösen Beobachters einfach doch nicht der Richtige. Aber nun gut: Wer ist das schon?

Am Freitagabend, beim Fernseh-Vorspiel des Auftaktspiels zwischen Italien und der Türkei (Endstand: 3:0), hatte der 36-Jährige aber dann doch mal einen herausragenden Moment. Schweinsteiger berichtete davon, dass er seit den Neunzigerjahren, als die besten Spieler der Welt in der Serie A beschäftigt waren, ein Fan des italienischen Klubfußballs ist. Schließlich kam er auf Leonardo Bonucci zu sprechen, auf den Abwehrchef der Squadra Azzurra.

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