Berlin - 58 Minuten saß Oliver Bierhoff beim letzten Auftritt von Joachim Löw in einem schmalen Raum im Medienzentrum von Herzogenaurach mit auf dem Podium vor einer Werbewand. 58 Minuten, während der der Manager ein paar wohlfeile Sätze des Anstands zum Abschied eines alten Weggefährten hätte formulieren können. Stattdessen nach gemeinsamen 17 Jahren zum schlechten Schluss kein einziges Wort des Dankes oder der Anerkennung in der Öffentlichkeit. Bierhoffs Eröffnungsstatement bei der Pressekonferenz schloss mit den Worten: „Unser Anspruch ist es, immer zu den Besten zu gehören. Da wollen wir hingehen, deswegen ist die Enttäuschung groß und natürlich eine Unzufriedenheit. Ansonsten“, kurze Denkpause, „ist nichts.“

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