Düsseldorf - Die Arena in Düsseldorf hat im vergangenen Jahrzehnt nur große Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erlebt: Belgien, Argentinien, Spanien. Sieg, Niederlage, Unentschieden, die ganze Palette. Zum letzten Test vor der EM 2021 hatte der Deutsche Fußball-Bund am Montagabend lieber einen Zwerg geladen. Lettland, hinter Surinam und Tansania 138. der Fifa-Weltrangliste, gaben brav Geleit in Richtung des deutschen EM-Auftaktriesen Frankreich in einer Woche. Genauso war es gedacht, damit die zuletzt etwas zerzauste DFB-Elf Selbstvertrauen tanken konnten; die lettischen Fußball-Gnome sollten sich jedenfalls widerstandsloser verhalten als Ungarn vor der EM 2016 beim 2:0 in Gelsenkirchen oder Saudi-Arabien beim 2:1 vor der WM 2018 in Leverkusen. Eher so untertänig wie Armenien beim deutschen 6:1 2014 in Mainz. Sie erfüllten diese Rolle beim deutschen 7:1 (5:0)-Sieg ohne Murren und schmierten so ein wenig Balsam auf geschundene Seelen.

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