München - Am Tag danach gab es Anlass zur Reue. Antonio Rüdigers „Wir-müssen-eklig-sein“-Interpretation hatte sich anlässlich des missglückten deutschen EM-Auftakts auf ein Niveau herabbegeben, das niemand goutieren konnte. Noch nicht einmal der unerschrockene Verteidiger selbst. Unschön, dass er dem Franzosen Paul Pogba kurz vor der Pause auf Schulterhöhe knabbernd nahegekommen war. „Da darf ich mit dem Mund nicht so an seinen Rücken hingehen – gar keine Frage. Das sieht unglücklich aus“, räumte Rüdiger nach einer unruhigen Nacht ein. Pogba, der Patron, auf dem Platz noch angefasst, hatte sich schnell wieder beruhigt: „Toni und ich sind Freunde. Das war nichts Großes“, ließ er großmütig ausrichten. Sieger können verzeihen.

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