Berlin - Es war doch nicht alles schlecht, damals, als die Mauer noch stand. Auf jeden Fall gilt das für die West-Berliner. Die konnten schließlich bei großen Sportereignissen mal eben zum DDR-Fernsehen umschalten, wenn das Gequatsche auf ARD und ZDF einfach zu doll wurde. Wenn man Glück hatte, stieß man da auf die Reporterlegende Heinz Florian Oertel, der, obwohl eigentlich ein Mann des Rundfunks, eine besondere Gabe als Fernsehreporter besaß: Er konnte schweigen! Wenn das Geschehen im Fußballstadion für sich sprach, dann ließ Oertel es auch für sich sprechen. Manchmal minutenlang, einfach nur ungestört zuschauen. Eine Wohltat.

Béla Rethy kommentiert das Offensichtliche

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