Herzogenaurach - Draußen im inzwischen weltberühmten Adi-Dassler-Stadion in Herzogenaurach hat die Sonne nach einem reinigenden Nachtgewitter wieder fast so erbarmungslos geschienen wie in den glutheißen Tagen zuvor. Die Medienmeute auf der Tribüne war dann bald dabei, die rudimentären Algebra-Kenntnisse aus der Grundschulzeit wieder ein wenig aufzufrischen. 21 deutsche Nationalspieler waren aus der gebotenen Halbdistanz lediglich auf dem frisch geduschten Fußballfeld zu erkennen. Denn Oliver Bierhoff, körperlich noch immer nah dran an seiner vor fast 20 Jahren schon beendeten aktiven Karriere, begab sich zwar auch auf den Platz, trug aber ein Käppi in der Hand und gehörte somit nicht dazu.

21 Spieler also. Macht in einem Kader von ursprünglich 26 exakt fünf Männer, die fehlten. Als da wären: Lukas Klostermann (fällt noch länger aus mit einer Oberschenkelzerrung), Toni Kroos (braucht nur ein wenig Ruhe, radelte dafür im Fitnesszelt) Mats Hummels (die Patellasehne am linken Knie will nicht aufhören zu zwicken), Ilkay Gündogan (der Wadenschmerz hält nach wie vor an) sowie ein wenig überraschend auch der vermeintlich unkaputtbare Thomas Müller.

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