An Europa- und Weltmeisterschaften mag ich vor allem die Kürze des Wettbewerbs. Es sind ein paar Tage nur, na ja: Wochen, in denen die Abendplanung von Fernsehzeiten mitbestimmt wird. Und doch stellt sich jetzt Wehmut ein, dass die Euro 2020 fast vorbei ist. In diesem Jahr hatte durch die Öffnung der Stadien das Zuschauererlebnis einen besonderen Charakter. Seltsam, so viele Menschen auf einem Haufen zu erblicken! Deutlich die Freude derer, die Karten hatten und in die Kameras jubelten.

Aus familiärer Verbundenheit, aus einem Bedürfnis nach Ablenkung und Unterhaltung schaue ich an vielen Wochenenden Fußball oder verfolge wenigstens hin und wieder in den Live-Ticker. Die Zuneigung, Liebe mag ich sie nicht nennen, zu meinem Verein, ist in manchen Phasen des Jahres stärker, zuweilen versickert sie in Ärger oder Langeweile. So eine Bundesligasaison, so ein Pokaljahrgang sind lang. Und wenn sie traurig anfängt, geht sie oft traurig weiter.

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