Berlin - Noch immer vereinen sich bei Deutschland in Bezug auf eine Fußball-EM zahlreiche Rekorde. Dreimal Europameister, sechsmal im Endspiel bleiben eine beachtliche Bilanz, und weiterhin gibt es niemanden, der wie Berti Vogts erst als Spieler (1972), dann als Trainer (1996) die Trophäe gewann. Der 74-Jährige gehört zu denjenigen, die sich einige Sorgen um den einstigen Führungsanspruch machen.

Nun ist es nicht so, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dieses paneuropäische Turnier einfach so vorbeistreichen lässt. Die Akademie hat permanent die wichtigsten Entwicklungen eingeordnet. So werden gerade die beiden Finalisten gelobt: England habe unter Trainer Gareth Southgate „mit einer stabilen Spielanlage, welche auf einer bemerkenswerten taktischen Flexibilität beruht“, überzeugt. Italien haben den „Kulturwandel“ vom Catenaccio zum Offensivfußball hinbekommen, „mit klaren gruppen- und mannschafstaktischen Abläufen und der individuellen Qualität der einzelnen Spieler“. Der Sportliche Leiter Nationalmannschaften Joti Chatzialexiou hält fest: „Andere Nationen sind individuell weiter.“

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