München - Was tut ein Trainer, wenn seine Mannschaft eine Viertelstunde vor Schluss 0:1 zurückliegt und zu selten für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgt? Er wechselt aus und hofft, dass die Joker stechen. Vielleicht hätte Joachim Löw schon zur Pause reagieren sollen, denn Kai Havertz hatte bis dahin wenig überzeugen können. Aber der Bundestrainer wollte dem Helden des Champions-League-Finales nicht in einem Zug all das schöne Selbstvertrauen wieder nehmen, das sich Havertz in einer komplizierten Auftaktsaison beim FC Chelsea gerade erst mühevoll erworben hat. Eine nachvollziehbare Überlegung. Immerhin steigerte sich der 21-Jährige später um Nuancen, insgesamt reichte es aber bei weitem nicht, um die Franzosen vor akute Probleme zu stellen.

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