Berlin/Bukarest - Die österreichische Nationalmannschaft hat am Montagabend einen der größten Erfolge ihrer jüngeren Geschichte gefeiert. 1:0 siegte sie im abschließenden Gruppenspiel gegen die Ukraine, sicherte sich mit sechs Punkten in der Gruppe C Tabellenplatz zwei, während die Ukrainer als Gruppendritter mit nur drei Punkten nicht allzu große Chancen auf ein Fortkommen haben. Nun ist es allerdings so, dass die Elf von Franco Foda in der K.-o.-Runde gleich mal auf das bei dieser EM bis dato wohl überzeugendste Team trifft, nämlich am kommenden Sonnabend um 21 Uhr auf das Team Italia, und das im Wembley-Stadion zu London. Die Niederländer hingegen, die zeitgleich gegen Nordmazedonien mühelos mit 3:0 gewannen und klar die Gruppe für sich entscheiden konnten, wissen bis jetzt noch nicht, wer ihnen am Sonntag als Gegner gegenüberstehen wird. 

Wie geht man in ein Spiel, wenn man weiß, dass beiden Teams fürs Fortkommen in die nächste Turnierrunde womöglich ein Unentschieden reichen könnte? Dem einen oder anderen mag bei dieser Frage sogleich die Schande von Gijon in den Sinn kommen, also der Nichtangriffspakt zwischen Österreich und Deutschland während der Vorrunde der WM 1982. Wenngleich damals ja sogar eine 0:1-Niederlage der Österreicher den Zweck für beide Mannschaften erfüllte. Der Torschütze hieß im Estadio Municipal El Molinón Horst Hrubesch, die Leidtragenden waren die Algerier. Was war das doch für eine ausgemachte Schweinerei. 

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