Rom/Berlin - Es schien vor einigen Wochen ziemlich gewagt, die größte Fanzone von Rom zwischen seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu errichten. An der Via dei Fori Imperiali, wo normalerweise die Touristenströme von der Piazza Venezia zum Colosseo ziehen, wirkten die blauen Aufbauten und die stählernen Absperrgitter an Tagen ohne EM-Spiele immer noch ziemlich deplatziert, aber im Nachhinein hätte es für die Übertragungen der Spiele der italienischen Nationalmannschaft keinen besseren Ort als das antike Machtzentrum geben können. Wo es einst Goethe wegen der Paläste, Säulen und Ruinen die Sprache verschlug, schrien die Tifosi nun die Freude über die Wiederauferstehung der Squadra Azzurra hinaus.

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