London - Als um ihn herum die Hölle losbrach, blieb Englands Trainer Gareth Southgate ruhig. Luke Shaw hatte der Mannschaft im EM-Finale gegen Italien den perfekten Start beschert mit seinem Tor in der zweiten Minuten. Das Wembley-Stadion explodierte, der Traum vom ersten Titel seit dem WM-Erfolg 1966 – er nahm konkrete Formen an. Doch Southgate zeigte kaum eine Regung. Er ahnte, dass sich Italien nach 33 Spielen ohne Niederlage nicht einfach so ergeben würde. Und hatte Recht: Nach einer guten ersten Hälfte der Engländer dominierte die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini die zweite klar, kam zum verdienten Ausgleich durch Leonardo Bonucci in der 67. Minute und spielte auf den Sieg, während England die Kraft ausging. Doch es gab noch einmal großes Drama zum EM-Abschluss, mit Verlängerung – und Elfmeterschießen.

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