London/Berlin - Wohl dem, der eine so gute Ersatzbank hat wie die Italiener. Wohl dem, der wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit so einen Klassefußballer wie Federico Chiesa aufs Feld schicken und mit ihm in die Verlängerung gehen kann, wenn sich der Rest schon einigermaßen erschöpft hat. Chiesa jedenfalls ist der Mann, der für Italien am Samstagabend im packenden Duell gegen Österreich das Tor zum EM-Viertelfinale aufgestoßen hat. Nach einer Flanke von Leonardo Spinnazola narrte der Profi von Juventus den müde gespielten Konrad Laimer, traf in 94. Minute gekonnt zum 1:0. In der 105. Minute legte der ebenfalls eingewechselte Matteo Pessina nach einem Konter nach, was gegen die Österreicher, die durch Sasa Kalajdzic in der 113. Minute noch zum 1:2 kamen und mächtig auf den Ausgleich drängten, auch dringend notwendig war. Die Squadra Azzurra trifft nun auf den Sieger aus Belgien gegen Portugal.

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