Budapest/München - War das wirklich der ansonsten so besonnene Peter Gulacsi, der über den Rasen tobte wie ein kleines Kind? Vergangenen Sonnabend in Budapest: Schlusspfiff in der Puskas-Arena, als nicht nur auf den Rängen die Gefühle explodierten. Das 1:1 gegen Weltmeister Frankreich war Wirklichkeit geworden, damit auch die Aussicht auf ein Weiterkommen in der Wahlheimat Deutschland, da konnte der Tormann nicht mehr an sich halten. Er hüpfte mit Riesensprüngen durch sein Hoheitsgebiet, streckte die Fäuste gen Himmel – und ging neben dem Pfosten in die Knie. Erst danach begriff der ungarische Nationaltorhüter, dass es vermutlich keine kluge Idee war, diese Überraschung vor mehr als 5000 französischen Fans zu feiern. Ein Bierbecher ging fast direkt neben ihm nieder.

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