Berlin - Natürlich hat Oliver Bierhoff erst einmal recht, wenn er sich als Verantwortlicher der Nationalmannschaft diesmal nicht auf der Anklagebank sieht. Anders als nach dem WM-Desaster 2018 ist das EM-Achtelfinalaus nicht mit einem kolossalen Imageverlust verbunden, aber Regenbogenaktionen und Niederknien können nicht verdecken, dass sportlich mal keine Besserung eingetreten ist. Im Hauptbetätigungsfeld, dem Fußballspiel, geht der Anschluss verloren. „Unser Anspruch ist es, zu den Besten zu gehören“, hat Bierhoff einleitend auf der Abschlusspressekonferenz in Herzogenaurach gesagt. Dass der deutsche Fußball in Wahrheit längst noch viel weiter von der Weltspitze weg ist, als viele glauben, darüber wird beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) immerhin ganz offen gesprochen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.