Berlin - Ein Monat ist verflogen, die EM vorbei. „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“, summt eine leise Stimme wehmütig die Schlagerversion von Einsteins Relativitätstheorie. Dabei stellen sich doch ganz andere Zeitfragen, nicht nur im Hinblick auf die Nachspieldauer gewisser Halbfinalpartien. Zum Beispiel wäre es interessant zu wissen, wie die Historiker der Zukunft auf dieses Turnier blicken werden: „Das letzte spannende Fußballereignis, bevor in Katar das große Desinteresse einsetzte“, könnte der eine sagen, der andere erwidern, dass auch 2021 schon erste Hinweise darauf existierten, dass der Fußballenthusiasmus hierzulande, na ja, nun doch etwas gelitten hatte und erst wieder zum Leben erweckt werden musste. Vielleicht geht die aufs Corona-Jahr datierte EM aber auch bloß als Superspreader-Event in die Annalen ein.

Ein Schreiben an den Lehrer

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