Berlin - Es geht um Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Es geht um die Regel 50+1. Die Debatte um diese wirtschaftliche Formel gehört inzwischen zum deutschen Profifußball wie die Diskussionen um die Spielsysteme 4-3-3 oder 4-4-2, nur das sich bei letzteren nicht das Bundeskartellamt einschaltet. An diesem Mittwoch will die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bekanntgeben, wie sie künftig mit 50+1 umgehen wird, ob sie vielleicht sogar ein Engagement von Investoren zulässt, das über die Hälfte des Gesamtbudgets hinausgeht. Sie wird vor allem erklären müssen, wie sie mit den Sonderfällen der Bundesliga umgeht, mit den Werksklubs Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg, mit den von einem Mäzen alimentierten Hoffenheimern. Das Kartellamt fordert in diesem Punkt Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Nachbesserung. Die drei Klubs lehnen sich dagegen auf.

Reich und arm auch in der Premier League

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