Berlin - Eröffnungsfeiern großer Sportereignisse sind meist Festtage für die Staatschefs des jeweiligen Landes. Man denke nur an Wladimir Putins zufriedenes Katzengrinsen bei der Inauguration der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Auch für die Präsidenten der veranstaltenden Sportverbände sind es Gelegenheiten, sich im Licht der Weltöffentlichkeit zu sonnen. Die Arbeit ist getan, alles ist fertig, oder wenigstens fast, der Spaß kann beginnen.

Wenn am Donnerstag die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 im Stadion von São Paulo stattfindet, wird das anders sein. Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff und Joseph Blatter, Chef des Fußball-Weltverbandes (Fifa), dürften immer noch die Pfiffe vom Confederations Cup in den Ohren gellen, die vor einem Jahr in Brasilias neuer Arena einigermaßen unverhofft über sie hereinbrachen und als Fanal für die folgenden Demonstrationswochen dienten. Die beiden wissen, sie haben es verbockt, und zwar gründlich.

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