Torjäger und Schlitzohr: Claudio Pizarro wird der Bundesliga fehlen.
Torjäger und Schlitzohr: Claudio Pizarro wird der Bundesliga fehlen.
Foto:  dpa/Carmen Jaspersen

Bremen - Vielleicht ist es besser, wenn sich Claudio Pizarro nicht vorstellt, wie alles am Sonnabend hätte werden können. Weserstadion Bremen, sein Wohnzimmer, wie er mal gesagt hat. 42.100 Menschen anwesend, der SV Werder empfängt den 1. FC Köln, wo Pizarro nach einem kurzen Gastspiel zwar nicht als treffsicherer Torjäger, aber als echter Typ in Erinnerung geblieben ist. Arnd Zeigler, der Stadionsprecher, würde gegen 15.20 Uhr um Aufmerksamkeit bitten, alle, wirklich alle Besucher würden sich von ihren Plätzen erheben und noch einmal „Pizarro, oh, oh, oh“ trällern. Dann würde gespielt, am besten ginge es um nichts mehr, der 41-Jährige würde eingewechselt, und wenn die Kölner ganz, ganz nett wären, hätten sie Platz gemacht, damit ein Ausnahmefußballer in seinem 490. Bundesliga-Spiel noch sein 190. Tor schießt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.