Glaube an Hertha-Spieler vorhanden: Ertrag fehlt aber

Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist trotz einer mageren Punkteausbeute von elf Zählern nach 14 Spieltagen von der Qualität des Kaders überzeugt. „Wenn ich di...

ARCHIV - Hertha BSC Berlins Ivan Sunjic gestikuliert.
ARCHIV - Hertha BSC Berlins Ivan Sunjic gestikuliert.Tom Weller/dpa/Archivbild

Berlin-Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist trotz einer mageren Punkteausbeute von elf Zählern nach 14 Spieltagen von der Qualität des Kaders überzeugt. „Wenn ich die Gruppe jeden Tag sehe, dann spüre ich viel Energie“, sagte Hertha-Trainer Sandro Schwarz vor dem abschließenden Spiel vor der WM-Pause gegen den 1. FC Köln am Samstag im Berliner Olympiastadion (15.30 Uhr/Sky), „die Realität sind aber elf Punkte“, fügte der 44-Jährige bedauernd hinzu.

Vor allem in den letzten Spielminuten haben die Berliner viele Gegentore erhalten, die mögliche Siege oder Punktgewinne zunichtemachten, zuletzt am Dienstag in der achten Minute der Nachspielzeit beim 1:2 in Stuttgart. „Wichtig ist es bei aller Enttäuschung, die nächste Herausforderung zu sehen, das ist die Aufgabe“, richtet Schwarz den Blick nach vorn, „wir haben die Qualität, das Spiel zu gewinnen, aber wir müssen klar bleiben - bis zum Schluss.“

Zuspruch erhält Schwarz von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic: „Wir sind anders aufgestellt in diesem Jahr. Die Struktur, das Team wird aufgebaut, das benötigt Anlaufzeit.“ Vor Jahresfrist kostete eine um drei Zähler bessere Punkteausbeute dem damaligen Trainer Pal Dardai den Job. Damals lag Hertha nach 13 Spieltagen einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den Hertha nach dem abgelaufenen Spieltag nun aktuell eingenommen hat.

Doch Bobic setzt auf eine Entwicklung der Mannschaft unter Trainer Schwarz. Der 51-Jährige hofft darauf, dass sich nach der ungewöhnlichen WM-Pause die „Kleinigkeiten“, die in den vergangenen Spielen Zähler kosteten, im neuen Jahr „auf unsere Seite ziehen: „Vom Gefühl her sind die Jungs gut auf dem Platz, aber der Ertrag nicht da.“