Großes Verletzungspech: Netzhoppers suchen ihren Rhythmus

Die Netzhoppers KW-Bestensee suchen verzweifelt nach Auswegen aus ihrem anhaltenden Formtief. „Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden“, fordert Trainer Tom...

ARCHIV - Volleybälle liegen in einem Korb.  a/Archivbild
ARCHIV - Volleybälle liegen in einem Korb. a/ArchivbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Bestensee-Die Netzhoppers KW-Bestensee suchen verzweifelt nach Auswegen aus ihrem anhaltenden Formtief. „Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden“, fordert Trainer Tomasz Wasilkowski als eine der grundlegenden Maßnahmen zur Besserung der Situation. Da kommt der Mannschaft möglicherweise das Spiel der Volleyball-Bundesliga beim Tabellenschlusslicht VC Olympia Berlin am Mittwoch (18.00 Uhr) wegen guter Erfolgsaussichten ganz gelegen.

Großes Verletzungspech begleitete die Netzhoppers bisher durch die Saison. „So eine schwierige Situation habe ich in den 15 Jahren meiner Trainertätigkeit noch nicht erlebt“, sagt Wasilkowski, „erst vergangene Woche hatte ich erstmals seit dem Trainingsstart Ende August den kompletten Kader beisammen.“ Der polnische Coach weiß aber auch um die Trainingsrückstände einiger seiner Spieler: „Nicht jeder ist schon in der Lage, uns sofort zu helfen.“

Im Hinspiel im Oktober haben die Netzhoppers den VC Olympia klar mit 3:0 bezwungen. Es war der erste von bisher erst zwei Siegen in dieser Saison. Noch bitterer ist jedoch der Saisonverlauf für den VCO. Das Juniorenteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) schaffte in zwölf Bundesligaduellen erst einen einzigen Satzgewinn.

Demnach finden sich die Netzhoppers am Mittwoch in der ungewohnten Rolle des Favoriten wieder. Doch Wasilkowski denkt noch einen Schritt weiter. Um die durch die vielen Niederlagen angeknackste Moral seiner Mannschaft zu heben, sagt er: „Wir müssen auch mal ein wichtiges Spiel gewinnen. Von dem Punkt an würde es dann auch besser laufen bei uns.“

Der Forderung ihres Trainers können die Netzhoppers nur 73 Stunden nach der Partie beim VC Olympia Taten folgen lassen. Schon ein Punktgewinn im Heimspiel am Samstag gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen wäre ein Beitrag, um die allgemeine Stimmungslage aufzuhellen.