Die Schiedsrichter im Berliner Amateurfußball sollen besser geschützt werden.
Foto Imago Images/Sebastian Wells

Berlin-Marienfelde - Und dann war da noch die Sache mit der 88. Keine große Sache, aber eine mit Symbolkraft, weil die 88 eine teuflische Chiffre ist, die sehr oft von Neonazis missbraucht wird. Symbolkraft aber auch, weil sich daran die Mechanismen in einer Sportorganisation erkennen ließen. Auf dem Arbeitsverbandstag des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) stand am Sonnabend ein Antrag zur Abstimmung, die 88 als Trikotnummer im Amateurfußball der Hauptstadt zu verbieten. Der Jugendbeirat wollte den Beschluss erwirken, nach hessischem Vorbild. Am Ende setzten sich die Gegner des Antrags, setzten sich Argumente durch wie jenes, im Verbotsfall sei auch eine andere symbolbeladene Zahl von den Trikots zu verbannen, die 18. Vom Tisch ist der Vorschlag der BVF-Jugend nicht. Manche Ideen brauchen Zeit.

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