Berlin - Gesehen hat ihn keiner der Wasserballer. Aber gespürt haben sie ihn. Irgendwo zwischen Schwimmbecken, Kaserne, Großkantine und dem Kraftraum der Bundeswehr-Sportschule. Und noch häufiger haben sie ihn erwähnt: den Geist von Warendorf. Bundestrainer Hagen Stamm hatte ihn irgendwann Anfang Januar, zu Beginn des Trainingslagers, in einem Interview erwähnt. Seitdem ist er da. In den Köpfen der Spieler, in ihren Aktionen. „Der verrückte Geist von Warendorf wird uns bei der Olympiaqualifikation helfen, die Gegner zu umzingeln. Ich fühle mich auf jeden Fall gut vorbereitet“, sagt Marko Stamm.

Der Wasserballer von Spandau 04 ist gerade von der Physiotherapie gekommen, Schultermassage. Sein Vater, der Bundestrainer aus Berlin, hat in der Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier, das diesen Sonntag in Rotterdam beginnt, seinen Nationalspielern viel abgefordert. Besonders in den ersten Wochen: vier, fünf Kilometer Schwimmtraining am Morgen, Beinarbeit und Schusstraining am Mittag, Taktiktraining im Wasser am Abend, so ging es los.

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