Patrick Wiencek und Johannes Bitter hängen bei der Handball-EM noch etwas durch.
Foto: Robert Michael/dpa

Trondheim - Patrick Wiencek lief in Richtung Auswechselbank und schüttelte mit dem Kopf. Der Kreisläufer vom THW Kiel schien nicht glauben zu können, dass der Gegner schon wieder mit einfachen Mitteln zu einem Treffer gekommen war. Das Alarmierende bei der Geste von Wiencek war nicht, dass es sie gab, sondern dass es sie in der zweiten Halbzeit gegen Lettland immer wieder gab. Fehler gehören zu einem Handballspiel, aber die deutsche Mannschaft hat bei der Europameisterschaft derzeit ein gravierendes Problem: Ihre ursprüngliche Stärke ist zu einem Problemfeld geworden. Vor der Hauptrunde, die am Donnerstag mit der Partie gegen Weißrussland startet, hat die Mannschaft von Christian Prokop ein veritables Abwehrproblem.

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