Vermitttelt bei der Europameisterschaft den Spaß am Handball: Timo Kastening.
Vermitttelt bei der Europameisterschaft den Spaß am Handball: Timo Kastening.
Foto: Ronald Zak/AP

Wien - Die meisten Sportler haben bekanntlich ihre Eigenarten und Rituale. Timo Kastening ist da keine Ausnahme. Der 24-Jährige greift etwa auf einen Spickzettel zurück. Auf dem Tape um sein linkes Handgelenk hatte sich der Rechtsaußen vor dem Spiel gegen die Weißrussen beispielsweise notiert, dass deren Mittelmann beim Tiefgehen den Pass gerne mit links rausspielt. „Damit ich den klauen kann“, wie er selbst erläuterte. Diesen Vorsatz konnte Kastening erfolgreich umsetzen. Beim 31:23-Erfolg der deutschen Handball-Nationalmannschaft in Wien überzeugte er durch sein antizipatives Deckungsspiel, lief drei der insgesamt neun Tempogegenstöße, wurde zurecht zum Man of the Match gekürt.

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