Bob Hanning, 50, nimmt mit dem Rücken zur großen Fensterfront Platz, zwei Espresso Macchiato stehen vor ihm auf dem Konferenztisch, in dessen Mitte ein Modell der Max-Schmeling-Halle aufgebaut ist. Den Blick auf den Gendarmenmarkt mit dem Deutschen Dom überlässt der Geschäftsführer der Füchse Berlin seinen Gästen. Hanning wirkt erholt, gerade erst ist er aus einem einwöchigen Urlaub auf den Malediven, seinem Lieblingsreiseziel, zurückgekehrt. „Jeder Tag fühlt sich wie eine Woche Urlaub an“, sagt er. „Ich bin nur zweimal täglich ans Telefon gegangen. Das Programm war ganz streng: ausschlafen, ins Wasser gehen, gut Mittagessen, jeden Tag Massage, gutes Abendessen und danach einen schönen Gin Tonic.“ Und nicht zu viele Gedanken an Handball.

Die Geschäftsstelle des Klubs ist nicht nur die Schaltzentrale des mächtigsten deutschen Handballfunktionärs. Sie ist zugleich der Ort, an dem sich der wahrgewordene Lebenstraum lokalisieren lässt. „Es gibt wenige Menschen, die in so einer komfortablen Situation leben dürfen“, sagt Hanning. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf hier arbeiten.“ Ein Anzug als Dienstkleidung würde dazu nicht passen. Er trägt einen blauen Pullover und eine schwarze Hose. Man hat das Gefühl, dass er sich auf seinem Stuhl so wohlfühlt wie in einem Sessel.

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