Einsatz für den Tierschutz: Sieben Handball-Profis wollen in einer Kampagne der Organisation PETA wachrütteln.
Foto:  PETA/Marc Rehbeck

BerlinDas Video rüttelt auf, die Fotos setzen Zeichen. Sieben Spieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft haben sich aus Protest gegen die Robbenjagd mit nackten Oberkörpern ablichten lassen. Paul Drux und Fabian Wiede von den Füchsen Berlin sowie die Kollegen Tobias Reichmann, Jannik Kohlbacher, Julius Kühn, Patrick Groetzki, und Steffen Fäth haben sich mit Blutwunden auf der Schulter schminken lassen. Die Tierschutzorganisation PETA steckt hinter der Kampagne namens „Rettet die Robben“, der Protest richtet sich „gegen das blutige Töten der Tierbabys in Kanada“.

„Die Sportler appellieren gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation an die kanadische Regierung, dem grausamen Schlachten endlich ein Ende zu bereiten“, heißt es in der Mitteilung. Wiede ist nach einer Schulteroperation nicht im Kader für die am Donnerstag beginnende Europameisterschaft, Drux, Reichmann, Kohlbacher und Kühn stehen im Kader für das Turnier in Norwegen, Österreich und Schweden.