Rostock - Jens Härtel findet klare Worte, wenn er die aktuelle Situation des FC Hansa Rostock beschreiben soll. Der 51-jährige Cheftrainer des Drittligisten sagt blumig: „Wir rennen jetzt nicht mit einer großen Glocke um den Hals herum und reden vom Aufstieg!“

Dennoch: Viele Experten, Trainer und Fans trauen dem Traditionsklub von der Ostseeküste in dieser Saison endlich den langersehnten Aufstieg in die Zweite Liga zu. Einige Fakten sprechen dafür. Nach fünf Siegen in Serie – das schaffte Hansa zuvor noch nie – steht die Mannschaft auf Relegationsrang drei hinter Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt. Allerdings hat Hansa noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand, jeweils auswärts beim VfB Lübeck und beim KFC Uerdingen. Das Team tritt so stabil auf wie lange nicht mehr, kann Rückstände spektakulär aufholen wie zuletzt beim 3:2-Sieg gegen den SC Verl – nach einem 0:2-Rückstand –  und Sportvorstand Martin Pieckenhagen, 49, konnte auf dem Transfermarkt erfahrene Profis in den Norden locken. Die haben die Qualität des Kaders weiter angehoben und deshalb auch die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft angefacht.

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