Berlin - Nach 67 Minuten küsste Sebastian Polter seine eignen Oberarme. Eigentlich hätte er auch Felix Bastians küssen müssen, weil der diesen triumphalen Moment überhaupt möglich gemacht hat. Erstes Spiel des 1,6-Millionen-Euro-Rückkaufs aus England, erstes Tor für den 1. FC Union. Als wäre er nie weg gewesen, als wäre alles so wie vor eineinhalb Jahren, als er die Saison mit 14 Toren beendet hatte. „Es war wunderschön, man hat es ein bisschen vermisst“, sagte der 25-Jährige hinterher. Der Treffer war der Wendepunkt in einer Partie, in der sich eine Halbzeit lang gezeigt hatte, dass die Rückholaktion des Torjägers auch so seine Tücken hat. Doch am Ende war das 2:1 (0:1) gegen den VfL Bochum der Beweis, dass sich bei den Eisernen doch einiges entwickelt hat während Polters Abwesenheit. Und zwar zum Besseren.

Fokussierung auf Polter birgt auch Gefahr

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.