Bursa - Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat im Eurocup einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Nach einer starken ersten Halbzeit rangen die Berliner am Mittwochabend Tofas Bursa nach Verlängerung mit 106:101 (92:92, 52:32) nieder. Für ALBA war es der fünfte Sieg im sechsten Gruppenspiel. Beste Berliner Werfer waren Rokas Giedraitis mit 21 und Clint Chapman mit 15 Punkten.

Es entwickelte sich sofort eine Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten schnell den Abschluss, was aber auch zu vielen Fehlern führte. Bursa ging zwar zunächst in Führung, aber ALBA kam danach besser in Schwung ging kurz vor Ende des ersten Viertels erstmalig mit 19:17 in Führung.

Und während die Türken nun einige offene Würfe nicht trafen, sammelte ALBA Punkt um Punkt ein. Allein sieben der zwölf Drei-Punkt-Würfe fanden in der ersten Halbzeit den Weg ins Ziel. Bis zur Pause waren die Berliner bis auf 52:32 davongezogen.
Doch nach dem Seitenwechsel ging bei ALBA plötzlich gar nichts mehr. Nur magere zwei Punkte gelangen in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels. Und so schrumpfte der komfortable Vorsprung auf zwei Zähler zusammen (62:64). Nun war die Partie wieder offen.

Zu Beginn des dritten Viertels dann ein weiterer Schock für ALBA als Martin Hermannsson umknickte und vom Feld getragen werden musste. Mitte des letzten Abschnitts ging Bursa dann wieder 78:76 in Führung. Sekunden vor Ende hatte Stefan Peno die Chance zum Sieg, doch er vergab. In der Verlängerung hatte ALBA dann aber mehr zuzusetzen und durfte am Ende doch noch jubeln.