Als Jürgen Klopp dieses Spielers zum ersten Mal ansichtig wurde, dachte er nur: „Oh mein Gott, was können wir tun, um ihn zu halten und ins Team zu integrieren.“ So hat es der Trainer des FC Liverpool hernach erzählt, und da Gott ihm nicht geantwortet hat, und die Regeln für den Einsatz ausländischer Fußballer seitdem nicht gelockert, sondern noch verschärft wurden, überlegte sich Wundercoach Klopp höchstselbst eine geniale Lösung: Er lobte Allan Rodrigues de Souza so sehr („herausragendes Talent“, „gute Einstellung“, „jeder liebt ihn“), dass die Verantwortlichen bei Hertha BSC schwach wurden. Diesen Spieler habe er sich von Anfang an gewünscht, sagte Pal Dardai am frühen Montagabend, als er zufrieden vom Trainingsrasen schlenderte.

Von besagtem Spieler fehlte in dem Moment am Schenckendorffplatz zwar jede Spur, aber der Coach wusste, dass sich das tiefe Verlangen, das schon frühzeitig von ihm Besitz ergriffen hatte, schon bald gestillt wird: Am Montag war Allan Rodrigues de Souza in England, um seine Sachen zu packen, der Mittelfeldspieler wird vom FC Liverpool ausgeliehen. „Mit so bissigen und willigen Spielern arbeitet man gerne zusammen“, erklärte Dardai.

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