Im Sprint zu Hertha BSC? Der Dortmunder Mario Götze ist am Saisonende ablösefrei zu haben. 
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BerlinFußball-Bundesligist Hertha BSC ist angeblich an Borussia Dortmunds Offensivspieler Mario Götze interessiert. Das Magazin Sport Bild jedenfalls berichtet, dass die Berliner ihren Kader mit einem prominenten Namen veredeln wollen. Und zwar mit den Millionen, die Investor Lars Windhorst unlängst für 49,9 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co KGaA zum Etat beigesteuert hat. Und da Götzes Vertrag in Dortmund ausläuft, wäre der 27-Jährige ohne Ablöse zu haben.

Den Informationen zufolge soll zunächst ein Profi für die Defensive verpflichtet werden, und zwar in der bevorstehenden Winterpause. Im Sommer des kommenden Jahres dann könnte Götze verpflichtet werden.

Klinsmann dementiert Gerüchte nicht

Der Haken an der schön klingenden Geschichte: Bisher hat es offenbar noch keinen Kontakt zwischen Götzes Management und der Hertha gegeben. Hintergrund der Meldung dürfte der Umstand sein, dass sich der Spieler noch nicht mit der Borussia über eine Vertragsverlängerung hat eingigen können.

Herthas Trainer Jürgen Klinsmann dementierte die Gerüchte über ein Interesse seines Vereins an Mario Götze nicht. „Durch unsere Konstellation mit unserem Investor haben wir mittel- und langfristig ganz andere Ziele und gehen da mit einer anderen Denkweise ran“, sagte Klinsmann nach dem 1:0-Sieg bei Bayer Leverkusen: „Ob dann über Mario spekuliert wird, oder über andere Champions-League-Spieler - das wird ganz normal sein. Das wird unsere Zukunft sein. Nach denen schauen wir uns ja auch um.“

Götze mit zehn Bundesliga-Einsätzen

Für das Team von Trainer Lucien Favre hat Götze bislang zehn Spiele in der Bundesliga bestritten, 402 Minuten stand er auf dem Platz. In der Champions League kommen drei und im Pokal zwei Begegnungen hinzu mit insgesamt 92 absolvierten Minuten. Favre vertraut überwiegend anderen Offensivkräften.

Dabei zählt Götze mit bis zehn Millionen Euro Jahresgage zu den Spitzenverdienern bei den Dortmundern. Die wollen angeblich bei einer Verlängerung ein Viertel weniger Gehalt zahlen. Darüber wollen die Verantwortlichen dem Vernehmen nach aber erst im neuen Jahr entscheiden.