Berlin - Ratlose Blicke und enttäuschtes Kopfschütteln, Abklatschen und optimistisches Kopfnicken. So richtig einschätzen konnten die Herthaner ihre Leistung nach dem 1:1 (1:1) gegen den VfL Wolfsburg nicht. Die frühe Führung durch Matheus Cunha (6.) glichen die Niedersachsen in einer intensiven und zweikampfbetonten Partie durch Ridle Baku (20.) aus. Trotz spielerischer Überlegenheit im zweiten Abschnitt verpassten die Berliner damit den ersehnten Befreiungsschlag. Zwar wartet Hertha BSC weiter auf den ersten Heimsieg dieser Saison, stoppte aber immerhin den Negativlauf von vier Niederlagen in Serie. „Wir hätten einen Sieg verdient“, erklärte ein ausgepumpter Niklas Stark nach Spielende, stellte aber zugleich fest: „Wir haben die Tore nicht gemacht. Da müssen wir kaltschnäuziger sein.“

Nach der knappen 1:2-Niederlage bei RB Leipzig vertraute Bruno Labbadia beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub derselben Startelf. Damit verzichtete Herthas Cheftrainer in der Mittelfeldzentrale zunächst auf Arsenal-Leihgabe Matteo Guendouzi. Stattdessen sollte sein französischer Landsmann Lucas Tousart zusammen mit Stark das Zentrum vor der Abwehr dicht machen.

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