DORTMUND - Am Ende wusste niemand bei Hertha BSC so genau, was Marius Gersbeck eigentlich ist – ein Torwart, der mit 18 Jahren gerade sein Debüt in der Ersten Bundesliga gefeiert hatte oder ein ausgelassener Fan seines Klubs? Der Berliner Junge, seit 2005 im Verein, war nach dem Abpfiff und einem sensationellen 2:1-Sieg von Aufsteiger Hertha bei der Borussia im lärmenden Kessel der Dortmunder Arena beides zugleich. Er war zu den Berliner Fans gerannt und sogar auf den Zaun auf der Nordtribüne gestiegen. Er hatte sich einen blau-weißen Schal um den Hals gewunden und ein Megafon geschnappt. Dann feierte er mit denjenigen, unter denen er sich sonst regelmäßig aufhält – den treuesten Fans des Bundesligisten. „Wenn ich in der Vergangenheit selber kein Spiel hatte , dann war ich – wie die anderen Verrückten auch – in der Ostkurve oder eben auch bei Auswärtsfahrten der Profis dabei und stand im Block“, erzählte Gersbeck locker, als er von einem Interview zum anderen gereicht wurde.

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