An diesem Montag wird es eng im „Am Kreuzberg“. Sehr eng. „Wenn de kommst, musste stehen“, sagt Reinhold Radler, als er vier Tage vorher am Tresen sein verdientes Feierabend-Bier trinkt. Dabei haben sich zu diesem Zeitpunkt nur ein paar Gäste in die geräumige Kneipe an der Ecke Katzbach-/Monumentenstraße in Kreuzberg verirrt.

Um zu verstehen, warum Radler für den Montag bestenfalls noch Stehplätze anbieten kann, muss man den hinteren der beiden Gasträume betreten. Er ist tapeziert mit Fahnen und Postern von Hertha BSC. Wer nach den ersten Bierchen irgendwann doch mal austreten muss, stößt im Gang zu den Toiletten auf unzählige Erinnerungsfotos, die meisten mit aktuellen wie ehemaligen Hertha-Spielern. Die kompletten Sätze von Autogrammkarten hängen hier an der Wand.

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