Berlin - Weihnachten rückt immer näher. Da wird es auch bei Hertha BSC wieder friedlich. Der Zoff mit Teilen der Fanszene ist vorerst beendet. Nach den Ausschreitungen in Dortmund, dem anschließenden Fahnenverbot und Stimmungsboykott beim 0:3 gegen Leipzig folgte ein Friedensgespräch. Resultat: Fahnenverbot aufgehoben. Am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Hoffenheim wird wieder gejubelt und unterstützt. Das ist wichtig für das Team, das zuletzt in der Liga schwächelte.

Vor dem Spiel in Düsseldorf gab es einen Runden Tisch. Die aktive Fanszene machte ihren Standpunkt klar und hielt sich an das Versprechen, in Düsseldorf keine Pyros zu zünden. Das Vertrauen wurde damit zurückgewonnen, und Hertha beschloss daraufhin, das Verbot für Blockfahnen oder Doppelhalter bei Heimspielen wieder aufzuheben. Vor dem Spiel gegen Leipzig vor drei Wochen hieß es noch knallhart „Verbot bis auf Weiteres“.

Zufriedene Spieler

Die Spieler sind zufrieden mit dem Friedensschluss. Valentino Lazaro sagte: „Dann haben wir wieder Stimmung im Stadion. Das ist immer schön. Aber wichtiger ist, dass wir unsere Leistung bringen.“ Pal Dardai sagte: „Für mich ist Ordnung wichtig. Die Fans haben die Aufgabe, uns zu unterstützen, die Mannschaft hat die Aufgabe zu kämpfen. Sie sollen alle kommen und uns unterstützen. Wir haben eine wunderschöne Hertha-Familie. Ich bin froh, dass das Thema beendet ist. Jetzt müssen wir gewinnen.“