Krzysztof Piatek traf für Hertha zum Ausgleich.
City Press

Düsseldorf/Berlin - Ist der gute Mann einfach nur mutig oder einfach nur tollkühn? Oder: Ist Alexander Nouri von allen guten Geistern verlassen? Ein Hasardeur? Derartige Fragen kamen einem am Freitagabend beim Studium der Mannschaftsstellung von Hertha BSC in den Sinn. Auf sieben Positionen hatte der 40 Jahre alte Fußballlehrer nämlich sein Team im Vergleich zur Vorwoche geändert, was numerisch in Reaktion auf das 0:5-Desaster gegen den 1. FC Köln noch nachvollziehbar war. Aber dass Nouri, der an seinen Cheftrainerposten bei Hertha wie die Jungfrau zum Kinde gekommen war, anstelle von Stammkeeper Rune Jarstein doch tatsächlich Thomas Kraft ins Tor stellte und mit vier Stürmern in das so wichtige Spiel bei Fortuna Düsseldorf startete, wirkte auf den ersten Blick doch sehr verwegen, ach was, schreiben wir ruhig: irre!

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