Trainer Pal Dardai hat sich noch nicht festgelegt, wer im entscheidenden Spiel von Hertha BSC bei der TSG Hoffenheim am Samstag für den gelb-gesperrten John Anthony Brooks in die Innenverteidigung rücken wird. „Wir haben mehrere Varianten probiert“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten nach dem letzten öffentlichen Training am Mittwoch.

Einen Favoriten neben dem gesetzten Sebastian Langkamp habe er noch nicht, erklärte der Ungar. In John Heitinga, Jens Hegeler oder dem normalerweise im defensiven Mittelfeld eingesetzten Fabian Lustenberger gäbe es verschiedene Optionen. „Jens ist kopfballstark, John hat im Training hervorragenden Einsatz gezeigt, und auch Lusti kann hinten spielen“, sagte Dardai. „Ich möchte erst sehen, wer die richtige Körpersprache zeigt und den Mut hat, in der Innenverteidigung zu spielen.“ Schon mit einem Unentschieden würde Hertha BSC den Klassenerhalt sichern, bei einer Niederlage mit wenigstens zwei Toren Unterschied könnte der Hauptstadtclub schlimmstenfalls noch auf den Relegationsplatz abrutschen.

Wieder zur Verfügung steht Außenbahnspieler Roy Beerens, der die vergangenen fünf Spiele wegen einer Sprunggelenksverletzung gefehlt hatte. „Roy hat ein Toptraining abgeliefert, auf ihn kann man zählen“, sagte Dardai. Marvin Plattenhardt absolvierte am Mittwoch nach überstandenen Hüftproblemen ein individuelles Trainingsprogramm. (dpa)