Der Strafraum, auch das impliziert der Name, ist ein Tatort, und dort straffrei zu bleiben, eine sehr heikle Angelegenheit. Zumal für einen Verteidiger, der alles Mögliche und Notwendige unternimmt, um seinen Gegenspieler zu stoppen, das Gegentor zu verhindern, und im Strafraum zum Überzeugung- oder auch mal zum Verzweiflungstäter wird. Und die finale Waffe ist eine Monstergrätsche.

Es kommt allerdings nur selten vor, dass man hinterher noch die Spuren sichern kann, die ein grätschendes Abwehrmonster hinterlässt. Bei Niklas Stark war das so. Er war in der ersten Halbzeit des Spiels zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund (2:3) dermaßen kraftvoll über die Linie des Fünfmeterraums geschlittert, um einen Schuss von Jadon Sancho zu blocken, dass dort ein weißes Kreidekreuz entstand; und das konnte Deutschlands oberstem Fußballspurensicherer auf der Ehrentribüne nicht entgangen sein.

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