Hertha BSC: Luhukay begrüßt Neuzugang Hosogai

Mit dem Trainingseinstieg von Hajime Hosogai erhöht sich bei Hertha BSC der Konkurrenzkampf noch mehr. Der japanische Nationalspieler durfte nach seiner Teilnahme am Confed Cup in Brasilien länger Urlaub nehmen und später als seine Kollegen beim Berliner Fußball-Bundesligisten ins Training einsteigen. Hertha-Coach Jos Luhukay begrüßte den für eine Million Euro von Bayer Leverkusen zum Aufsteiger gewechselten Hosogai am Montag in Berlin. Unter Luhukay hatte der 27-Jährige in der Saison 2011/12 schon 32 Bundesliga-Spiele für den FC Augsburg absolviert.

In der Vorsaison war Hosogai in Leverkusen zu 23 Pflichtspiel-Einsätzen gekommen, davon 17 in der Bundesliga. Für die kommende Spielzeit erhofft sich der 23-malige Nationalspieler bei Hertha mehr Einsatzzeiten. Auch wenn Hosogai durch seinen verspäteten Einstieg drei Wochen Rückstand auf seine Kollegen hat, ist er optimistisch, die Fitnessdefizite schnell zu beseitigen.

Große Auswahl im Mittelfeld

Die Auswahl für Luhukay im defensiven Mittelfeld ist nun noch größer. Neben den im vergangenen Jahr gesetzten Peter Niemeyer und Peer Kluge kämpfen aktuell in der Vorbereitung Hosogai und Fabian Lustenberger um einen Platz auf der Sechser-Position. Auch Routinier Lewan Kobiaschwili hat diese Rolle schon ausgefüllt.

Im jüngsten Testspiel gegen den Drittligisten RB Leipzig (1:0) testete Luhukay den Brasilianer Ronny und das junge Talent Hany Mukhtar auf der Doppelsechs. „Die Vorbereitung ist auch eine Zeit zum Experimentieren“, bemerkte Luhukay. Ob der Berliner Cheftrainer mit einem oder zwei Profis in der defensiven Mittelfeldzentrale spielen lässt, wird er voraussichtlich von Spiel zu Spiel entscheiden.

Der 25-jährige Schweizer Lustenberger wurde in der vergangenen Saison zwar meist in der Innenverteidigung eingesetzt, fühlt sich allerdings eine Position davor am wohlsten. „Das Mittelfeld ist meine stärkste Position“, erklärte Lustenberger. Anders als bei Lustenberger hat sich Luhukay bei der Position für Neuzugang Hosogai bereits festgelegt. „Wir haben ihn als Sechser geholt“, sagte der Niederländer. (dpa)