Herthas Niklas Stark will endlich im Nationaltrikot auflaufen.
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Frankfurt am MainNiklas Stark bekommt seine nächste Chance.  Obwohl der 24 Jahre alte Verteidiger von Hertha BSC zuletzt nicht wirklich überzeugen konnte, berief ihn Bundestrainer Joachim Löw für die letzten beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland am 16. November in Mönchengladbach und Nordirland drei Tage später in Frankfurt.

Somit besteht auch weiterhin die Chance, dass Stark endlich zu seinem Debüt für die DFB-Elf kommt. Viermal zuvor hatte ihn Löw bereits nominiert, bei keinem der potenziellen acht Spiele kam er zum Einsatz - das ist Rekord.Vor dem Testspiel gegen Argentinien am 9. Oktober (2:2) hatte Löw dem Herthaner einen Platz in der Startelf versprochen, wegen eines Magen-Darm-Infekts musste er aber passen. Beim EM-Qualifikationsspiel in Estland am 13. November (3:0) konnte er nicht mitwirken, weil er sich an einer Tischplatte verletzt hatte.

Wie angekündigt verzichtet der Bundestrainer auf die Dienste des zuletzt stark aufspielenden Mats Hummels. Mit Matthias Ginter, Jonathan Tah und Nico Schulz kehren drei Abwehrspieler in die Mannschaft zurück. Toni Kroos und Leon Goretzka sind ebenfalls wieder zurück. 

Die Aufstellung

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), Bernd Leno (FC Arsenal)

Abwehr: Emre Can (Juventus Turin), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Robin Koch (SC Freiburg), Nico Schulz (Borussia Dortmund), Niklas Stark (Hertha BSC), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld/Angriff: Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen), Julian Brandt (Borussia Dortmund), Serge Gnabry (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Joshua Kimmich (Bayern München), Toni Kroos (Real Madrid), Marco Reus (Borussia Dortmund), Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim), Suat Serdar (Schalke 04), Luca Waldschmidt (SC Freiburg), Timo Werner (RB Leipzig)