Berlin (dpa) – - Bei der Wahl zum Präsidentenamt beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC läuft es auf die Kandidaten Frank Steffel und Kay Bernstein hinaus. Am Dienstag erklärte Ingmar Pering laut „Bild“ seinen Verzicht auf eine Kandidatur, auch Michael Baumgärtner soll seine Kandidatur zurückgezogen haben. Zudem soll Marvin Brumme seine Rückzug-Entscheidung in Kürze bekanntgeben. Die Kandidatur von Florian Kellner wurde aufgrund eines Formfehlers nicht zugelassen. Am kommenden Sonntag wird im City Cube der Nachfolger des zurückgetretenen Werner Gegenbauer gewählt.

Dabei will der 56 Jahre alte Steffel eine Kampfkandidatur vermeiden. „Ich trete unverändert gegen gar niemanden an, sondern für einen gemeinsamen Aufbruch bei Hertha BSC“, sagte der Unternehmer der Deutschen Presse-Agentur und will auch seinen Konkurrenten Bernstein mit ins Boot holen, „ich werbe weiter für eine neue Gemeinsamkeit, einen Neuanfang und einen Aufbruch am Sonntag. Ich arbeite bis Sonntag dafür, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Es ist genug Arbeit für alle da.“ Der frühere Ultra Bernstein hat bisher eine Kooperation mit Steffel ausgeschlossen.

Dafür setzt sich nun Pering für Steffel ein und möchte den CDU-Politiker als Vize-Präsident unterstützen. Zudem zogen Peer Mock-Stürmer und Lutz Kirchhoff ihre Kandidaturen zum Vize-Präsidenten zurück. Sie wollen jedoch als Präsidiumsmitglieder mit Steffel zusammenarbeiten. „Ich habe die Entscheidung von Ingmar Pering, Peer Mock-Stümer und Lutz Kirchhoff mit großem Respekt zur Kenntnis genommen und danke ihnen für ihre Unterstützung“, sagte Steffel, „ich freue mich, dass meine Bemühungen, Menschen bei Hertha zusammenzuführen, erfolgreich sind“.