Keiner läuft so weit wie er: Herthas Vladimir Darida.
Foto: Borussia Dortmund/Poolfoto/Witters

Berlin/Dortmund - Einen „großen Fight“ habe seine Mannschaft geliefert, sagte Hertha-Trainer Bruno Labbadia Sonnabendabend nach dem 0:1 bei Borussia Dortmund. Da konnte man grundsätzlich nicht widersprechen, denn der BVB war – mal abgesehen vom Siegtreffer durch Emre Can (57.) – aufgrund des leidenschaftlichen Vortrags der Blau-Weißen tatsächlich so harmlos wie schon lange nicht, konnte nur selten mit einem gekonnten Pass durch die Reihen oder durch ein Hochgeschwindigkeits-Dribbling aus der Ordnung in der Hertha-Defensive eine Unordnung machen. Dennoch ließ sich das mit dem „großen Fight“ für den Beobachter nicht so wirklich greifen. Denn es bleibt dabei: Ohne Stadionpublikum fehlt einfach das große Prickeln, fehlt der emotionale Rahmen, um als Außenstehender bei der Suche nach einer Schlagzeile zu einem ähnlichen Schluss zu kommen wie die Beteiligten.

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