Berlin - Änis Ben-Hatira kann sich wieder ganz auf seine Aufgaben beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC konzentrieren. Wie der Berliner Verein am Samstag mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den Mittelfeldspieler eingestellt. Gegen den 24-Jährigen wurde wegen angeblichen Diebstahls ermittelt. Ben-Hatira war vorgeworfen worden, im September 2012 seiner damaligen Freundin nach einem Streit das Portemonnaie gestohlen zu haben.

„Die Einstellung erfolgte unter Berücksichtigung eines ausführlich begründeten Antrags des Rechtsbeistands von Änis Ben-Hatira, Rechtsanwalt Uwe Freyschmidt, der nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis gekommen war, das sich der Vorwurf weder tatsächlich noch rechtlich als tragfähig erwiesen hatte“, hieß es in einer Hertha-Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Zuletzt musste der Deutsch-Tunesier, der seit der Saison 2011/12 für Hertha spielt, wegen einer Bronchitis passen. Diese habe er überwunden. „Jetzt sind meine Blutwerte wieder top. Ich bin fit“, sagte er der „Bild“ (Samstag). Am Montag (20.15 Uhr) empfängt der Tabellenzweite im Erstliga-Absteigerduell den 1. FC Kaiserslautern. (dpa)