Berlin - Es ist genau vier Monate her. Hertha BSC hatte sich gerade mal wieder im Pokal blamiert und 4:5 nach Elfmeterschießen gegen Zweitligist Braunschweig verloren. Auf diesen ersten Saisontiefpunkt folgte dann aber der Bundesliga-Raketenstart. Die Blau-Weißen gewannen 4:1 bei Werder Bremen und waren am ersten Spieltag Tabellenzweiter. Das passte eher zum Bild des „Big-City-Klub“, wie ihn sich Millionen-Investor Lars Windhorst wünscht. Doch die blau-weißen Profis schafften es ihrerseits, ein neues Liga-Phänomen zu kreieren. Dieser Platz zwei war keine Momentaufnahme, sondern eine Momentausnahme.

Der Rest ist bekannt. Junge, an sich veranlagte Männer schafften es trotz Anweisungen eines erfahrenen Trainers nicht, sich zu einer Mannschaft zu formen, und spielten sich immer weiter in die Krise. Pünktlich zum Ende der Hinrunde mit nur 17 Punkten herrscht Alarmstimmung beim Hauptstadtklub. Statt Europa-League-Träumen ist erstmal nur Abstiegskampf angesagt. Coach Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz, verantwortlich für die Kaderzusammenstellung, sind in der Öffentlichkeit angezählt.

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