Berlin - Dass ein Fußballlehrer als Cheftrainer zum zweiten Mal die Verantwortung für die Profimannschaft eines Vereins übernimmt, ist eher die Ausnahme, kann allerdings für beide Seiten zum Vorteil sein. Der FC Bayern beispielsweise hat mit dieser Volte beste Erfahrungen gemacht. Siehe Udo Lattek, siehe Ottmar Hitzfeld, siehe im Besonderen Jupp Heynckes, der sein zweites (2009), drittes (von 2011 bis 2013), aber auch sein viertes Engagement (von 2017 bis 2018) bei den Münchnern auf eindrucksvolle Art und Weise zu nutzen wusste. Um a) seinen Kumpel Uli Hoeneß glücklich zu machen und b) seiner eigenen Karriere als Trainer ein grandioses Finale zu verschaffen. Auch Schalke 04 und Huub Stevens konnten nie so richtig voneinander lassen, genauso wenig wie der 1. FC Köln und Christoph Daum, bezüglich der beiden letztgenannten Fälle kommt aber einem schon eher eine Weisheit aus der Paarforschung in den Sinn, sie lautet: „Aufgewärmt schmeckt nur Gulasch gut.“

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