Berlin - Pal Dardai, der Bauchmensch, unkte vor dem Ligastart seiner Mannschaft in Köln: „Ich warte, wann kommt der Blitz!“ Der Trainer von Hertha BSC meinte als Metapher ein negatives Ereignis, was oft mit einem Blitzeinschlag verbunden ist und beschrieb sein Gefühl so: „Es ist nicht normal, wenn in der Vorbereitung alles gut und reibungslos läuft.“ Die Mannschaft hatte keins der neun Testspiele verloren, auch Verletzte blieben aus, selbst Olympiasieger Matheus Cunha kam pünktlich aus Japan zurück und die Stimmung im Team war ausgezeichnet. Doch beim 1:3 in Köln traf Hertha tatsächlich symbolisch der Blitz, was laut Statistik eigentlich nicht vorkommen sollte.

Anbei der Beweis: Ich habe extra Dokumente gewälzt, in der es um die Blitzdichte in Deutschland geht. Dort heißt es, im Jahr 2020 wies Niedersachsen die höchste Blitzdichte auf – mit 5,8 Blitzen pro Quadratkilometer. 399.000 Blitze gab es insgesamt in Deutschland. Und 2019 wurden Speyer in Rheinland-Pfalz sowie Rostock und Lübeck an der Ostsee am häufigsten vom Blitz getroffen. Aber Köln? Kam gut weg in Sachen Blitze, die Hertha nicht.

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