Berlin - Hertha BSC auf den Tag genau vor einem Jahr. Jürgen Klinsmann trat mit großer Euphorie seinen Job als Trainer an. Der Pressekonferenzraum war überfüllt mit Journalisten. Die Geschichte danach ist schnell erzählt. Noch größer als sein Optimismus, den Hauptstadtklub zur Topadresse in Europa zu machen, war sein Missverständnis, welche Kompetenz er im Klub hat. Und nach 78 Tagen schmiss die nano-temporäre Erscheinung wieder hin und ließ die Mannschaft im Stich. Danach kam Corona – bis heute.

Hertha hat sich trotz der Millionen von Investor Lars Windhorst selbstverständlich noch nicht zum „Big-City-Klub“ entwickelt und die Ansprüche sind in Pandemiezeiten wieder demütiger und realistischer geworden. Bei der Pressekonferenz am Freitag waren wegen der Infektionsschutzverordnung keine Journalisten im Raum. Trainer Bruno Labbadia saß eingerahmt von Pressesprecher Marcus Jung und Michael Preetz auf dem Podium und beantwortete geduldig die Fragen der Journalisten, die sie via Internet stellten.

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